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IMPLANTOLOGIE
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Zertifizierte Praxis des „Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte in Deutschland“
www.BDIZ.de
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Beratungspraxis des „Deutschen Zentrums für orale Implantologie“
www.DZOI.de
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Mehr Informationen unter www.implantarium.de |
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingepflanzt werden, fest einwachsen und an denen eine darüberliegende Konstruktion, z.B. eine Krone oder Prothese, befestigt werden kann.
Moderne Zahnimplantate sind in der Regel runde Titanpfosten. Der Werkstoff Titan wird in der Medizin für viele künstliche Gebilde (z. B. Hüftgelenksprothesen) benutzt, da keine Abstoßungsreaktionen auftreten. Die Implantate haben wurzelähnliche Form, und können so ohne großen Aufwand in ein vorbereitetes Loch im Knochen eingedreht werden.
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Das Implantieren ist quasi der umgekehrte Vorgang des Zahnziehens. Der dazu erforderliche Eingriff dauert je nach Aufwand und Anzahl der zu setzenden Implantate in der Regel zwischen 15 und 90 Minuten. Er findet unter Lokalanästhesie statt, ist also für den Patienten nicht zu spüren. Nach dem Einsetzen wird die Schleimhaut über den Implantaten wieder dicht vernäht, damit sie ohne Belastung oder Bewegung einheilen können. Körperliche Ruhe und Kühlung der Wange sind hiernach notwendig, um eine dicke Backe möglichst zu vermeiden.
Nach dem Einsetzen beispielsweise von vier Implantaten im Unterkiefer benötigen Patienten im Durchschnitt 2 – 3 Schmerztabletten einer mittleren Dosierung.
Die Einheilungszeit beträgt im Unterkiefer drei und im Oberkiefer etwa sechs Monate. Erst dann dürfen die Implantate mit der prothetischen Konstruktion, also den Kronen, Brücken oder Prothesen, belastet werden. Für diese Einheilungszeit wird ein provisorischer Zahnersatz angefertigt, der die Kaufunktion eingeschränkt ermöglicht. Um diese Zeit zu erleichtern, kann provisorischer Zahnersatz in manchen Fällen an provisorischen Implantaten verankert werden. |
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Voraussetzung für Zahnimplantationen ist eine ausreichende Knochenstärke, Mangel kann aber meist durch Knochenaufbau beseitigt werden. Manchmal ist dazu ein vorbereitender Eingriff notwendig. Die knöcherne Heilung sowie die Heilung der Weichgewebe kann heute durch körpereigene Wachstumsfaktoren (PRP), die aus Patienteneigenblut gewonnen werden, stark verbessert und beschleunigt werden.
Ausschlusskriterien für Zahnimplantate können eventuell schwere Allgemeinerkrankungen, z.B. nicht eingestellter Diabetes oder systemische Knochenerkrankungen sein. Gegen eine Implantation spricht insbesondere schlechte Mundhygiene, da der Langzeiterfolg der Implantation beinahe ausschließlich von der späteren Mund- bzw. Implantatpflege abhängt. |
Regelmäßige, etwa halbjährliche Kontrollen sind erforderlich, damit bei Veränderungen sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.
Wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Implantate durchaus weit mehr als 10 Jahre ihre Aufgabe erfüllen. Aktuelle Untersuchungen belegen eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 86 bis 90 % nach 15 Jahren. Im schlimmsten Fall könnten Probleme zu einem Implantatverlust führen, wobei der Knochen dann wie nach der Entfernung eines natürlichen Zahnes selbständig und vollständig ausheilt.
Die Behandlung mit Implantaten ist vor allem dann besonders sinnvoll, wenn dadurch eine herausnehmbare Prothese vermieden werden kann. Bei vollständiger Zahnlosigkeit dienen Implantate der Befestigung von Prothesen. Mitunter ist es möglich, einen zahnlosen Patienten wieder mit komplett festsitzenden Kronen und Brücken zu versorgen. Implantate sind auch zum Ersatz einzelner verlorener Zähne geeignet, da so häufig der Nachteil des Beschleifens von gesunden Nachbarzähnen für Brücken vermieden werden kann. |
Die Implantologie ist Privatleistung. Seit 1996 können gesetzliche Krankenkassen keine Zuschüsse mehr zu Implantatbehandlungen geben. Die Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen oder private Krankenzusatzversicherungen ist vom jeweils abgeschlossenen Vertrag abhängig.
Wenn Sie Fragen zu einer Implantatversorgung haben, zögern Sie bitte nicht uns diese zu stellen. Jede einzelne Frage kann sehr wichtig sein, damit Ihre Erwartungen an die neuen Zähne auch wirklich erfüllt werden.
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Dr. Joachim Hoffmann ist mit seinem Team seit 1993 implantologisch tätig. Seit mehreren Jahren ist er Referent für Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte im Bereich der Implantologie. Siehe auch: www.implantarium.de
Er ist Beratungszahnarzt des „Deutschen Zentrums für Orale Implantologie“.
Der Praxis wurde vom „Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Deutschland“ das Zertifikat Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie zuerkannt. |
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